Der Otto-Böhne-Platz rückt im Sommer wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Schon 2025 wurden die PLATZMACHERINNEN – eine temporäre Straßenraumneugestaltung – von Konzerten auf dem „Otto-Böhne“ begleitet.
Eine Initiative hat sich das zu eigen gemacht und lädt auch dieses Jahr wieder zu den
PLATZKONZERTEN
ein. Und wieder heißt es „Platz machen. Platz nehmen. Platz gestalten“.
Immer freitags, immer um 19 Uhr … und bringt eure eigenen Sitzgelegenheiten mit.
Das Programm für den Sommer 2026:
29.05.26 Projektchor der Börse „Singen statt Hass und Hetze“

Am Freitag, 29. Mai um 19 Uhr lädt der Projektchor der Börse „Singen statt Hetze und Hass“ unter der musikalischen Leitung von Ulrich Klan zum Open-Air-Konzert & Singalong auf den Otto-Böhne-Platz in Wuppertal-Nordstadt ein. Es ist die Auftaktveranstaltung zur neuen Reihe „Platzkonzert“ des Unternehmer/innen für die Nordstadt e.V
Unter dem Titel „NIE WIEDER IST JETZT!“ setzen die Sänger:innen ein kraftvolles musikalisches Zeichen gegen Rechtspopulismus und für Demokratie, Menschlichkeit und Zusammenhalt. Der Chor präsentiert ein Programm von ermutigenden Liedern des Widerstands bis hin zu Visionen von Hoffnung und Utopie – von „Laut sein“ (Maybebop) bis „Imagine“ (John Lennon/Yoko Ono).
Beim großen Singalong wird das Publikum dann Teil des Ganzen: Alle sind eingeladen, mitzusingen und gemeinsam die Stimmen zu erheben – für eine demokratische, friedfertige und zukunftsfähige Gesellschaft, in der Respekt, Klimaschutz und Menschenrechte nicht verhandelbar sind.
05.06.26 Barmer Ersatzkapelle

Die BEK gibt es seit 37 Jahren – mit Unterbrechung und mit wechselnden Musiker*innen. Ihr Repertoire umfasst Weltmusik im wortwörtlichen Sinn: italienische Filmmusik, französischer Chanson, Klezmer, afrikanische Musik, Lieder aus Deutschland, Musik vom Balkan, aus Griechenland und der Türkei, Stücke aus Lateinamerika, schottische und irische Musik, Jazz, Pop und Blues aus Amerika, oft in eigenen Arrangements für folgende Besetzung: Flöte, Klarinetten, Trompeten, Geige, Saxophone von Sopran bis Bariton, Fagott, Posaunen, (zeitweise Tuba), Schlagzeug und Percussion.
Die BEK spielt in erster Linie (fast) umsonst und draußen auf Stadt- und Straßenfesten. Am 5. Juni dürfen wir sie auf dem Ölberg begrüßen.
03.07.26 Mobile Einsatz-Kapelle Wuppertal

Es gibt sie noch – die gute alte handgemachte und mundgeblasene politische Straßenmusik, die rotzfreche Asphalt-Kultur. Mit Quetsche und Klampfe, Kistenbass, Tröte und Trommel wird auf dem Pflaster des Otto-Böhne-Platzes ein Asphaltkonzert veranstaltet – gemäß dem alten 68er Motto: „Unterm Pflaster liegt der Strand“.
MEK Wuppertal ist ein lockerer Zusammenschluss von Musiker:innen, die mit ihren rotzfrechen und politischen Songs seit vielen Jahren auf politischen Veranstaltungen, Demonstrationen und Kundgebungen zu hören und zu sehen sind. Die Lieder stammen nahezu ausschließlich aus der eigenen Feder.
10.07.26 Başak Merev und Jakob Jentgens

„Von einem Ufer zum anderen“ – Anatolische Lieder in türkischer und griechischer Sprache mit Başak Merev und Jakob Jentgens
Başak Merev schafft mir ihrer Stimme, Ukulele und Klavier ganz eigene Interpretationen anatolischer Musik. In türkischer und griechischer Sprache singt sie „von einem Ufer zum anderen“ traditionelle und zeitgenössische Lieder. Mit dem Saxophonisten Jakob Jentgens hat sie schon in unterschiedlichen Projekten zusammengearbeitet. Das Saxophon setzt er nicht nur als Soloinstrument ein, sondern begleitet damit die Stimme auf einfühlsame und immer wieder unerwartete Weise.
17.07.26 ZOSCH-Syndikat

„Trotz alledem“ – Bunte Songs
Die Welt schlittert von einer Krise in die nächste: Corona, Rechtsruck, Klima, Kriege …
Trotz alledem – oder gerade deswegen – braucht es Songs, die sich nicht nur um den eigenen Bauchnabel drehen. Trotz alledem braucht es Songs, die bunt und nicht braun sind. Trotz alledem braucht es Songs, die Utopien besingen, und nicht den ökologischen oder kriegstüchtigen Wahnsinn.
Das ZOSCH-Syndikat um den Frontmann Rudi Rhode präsentiert seine bunten Texte in Reggae- und Latin-Grooves, rockt und rollt, swingt und poltert. Und am Ende des Abends bleibt vielleicht ein wenig von der Hoffnung hängen, dass unsere Visionen von einer besseren Welt weiterleben – trotz alledem!
Rudi Rhode: Gesang, Akkordeon / Wolfgang Voswinkel: Keyboards / Axel Sardemann: Bass / Moritz Schniedergers: Drums
Immer freitags, immer um 19 Uhr … und bringt eure eigenen Sitzgelegenheiten mit.
