Workshop „Heißer Herbst“ mit Bewegung und Tanzimprovisation

Wir leben in stürmischen Zeiten, nach einem heißem Sommer, wird vermutlich ein heißer Herbst kommen, klimatisch wie politisch. Ausgehend von unserem eigenen Körper werden wir erforschen, wie sich demokratische Prozesse und Vielstimmigkeit in uns selbst und mit anderen in der Bewegung und Tanz erleben lassen. Dabei spielt die Bewusstheit im eigenen Körper eine große Rolle, Selbstwahrnehmung als Grundvoraussetzung für Dialogfähigkeit. Wir werden körperlich experimentieren mit Standfestigkeit, Widerständigkeit, Nachgeben, Standpunkte finden, Standpunkte verändern. Wie sieht Vielstimmigkeit in unserem Körper und zwischen unseren Körpern aus? Wie verbinden wir uns mit uns selbst, anderen und unserer Umgebung? All das Erkunden wir mit Methoden der Tanzimprovisation und Methoden der Körperwahrnehmung angelehnt an Body-Mind-Centering und verkörperter Anatomie, um unsere physische und geistige Flexibilität zu trainieren und zu stärken. Die somatische Arbeit unterstützt körperliche und psychische Resilienz und die Improvisation fördert unsere Fähigkeit zum Zuhören als Grundvoraussetzung für Demokratie und unseren spontanen Umgang mit neuen Situation in der Interaktion mit Menschen und Prozessen.

Daum/Urzeit/Ort
ab 12. November 2026, donnerstags 18:45 – 20:15 Uhr plus 1 Intensivtag
Treffpunkt (Gut- und Schlechtwetterort): Ölberg-Hub, Sattlerstraße 54/Ecke Marienstraße

Anmeldung
losgehen2@web.de

Abschlusspräsentation
17. November 2026 ab 17 Uhr im Rahmen des Kunstkiez im Ölberg-Hub und Umgebung

Workshopleiterin
Bernadette Casu, geboren und aufgewachsen in Wuppertal, ausgebildet in Tanz und Bewegungsimprovisation und somatischen Methoden, akademischer Hintergrund in Friedens- und Konfliktforschung mit Schwerpunkt körperorientierte Methoden der Konflikttransformation und Publikation zu Nachbarschaftszusammenhalt, freut sich ihr bisheriges Wissen aus Tanz und Bewegung aus Dänemark, Österreich und Freiburg nach Wuppertal zu bringen und die Menschen mit dem Viertel zu verbinden und friedlichen Dialog und Demokratiekompetenz zu fördern. Sie ist offen für Kooperationen mit anderen Kunstschaff enden, Wissenschaftlern und anderen Körperforschenden.

Förderung
Das Projekt wird gefördert durch den Stadtteilfonds Nordstadt des Fördervereins Elberfelder Nordstadt e.V.