Soziokulturelles Mitmachprojekt „Begegnungen“ auf dem Ölberg

Im Rahmen des soziokulturellen Mitmachprojekts „Begegnungen“ waren Kinder, Jugendliche und Familien am 21. und 22. August 2026 eingeladen, sich künstlerisch mit der Frage auseinanderzusetzen: „Wem wäre ich heute gerne auf dem Ölberg begegnet?“

Die kreative Auseinandersetzung erfolgte auf großformatigen Planen, die als gemeinschaftliche Malflächen dienten. Die ca. 50 teilnehmenden Kinder (zusammengenommen an zwei Tagen) konnten eigene Ideen und Vorstellungen bildnerisch umsetzen und dabei mit Farben, Formen und Kontrasten experimentieren.

Am Samstag beteiligten sich zunächst zwei Familien mit Kindern im Alter von vier bis sechs Jahren. Die Kinder entwickelten eigene Bildideen und setzten diese mit Unterstützung und fachlicher Begleitung um. Je nach Bedarf wurden Impulse zu Farbgestaltung, Farbmischung und Kontrasten gegeben oder die praktische Umsetzung einzelner Motive unterstützt.

Am Sonntag wurde das Angebot bei gutem Wetter von zahlreichen weiteren Interessierten genutzt. Einen zusätzlichen kreativen Impuls bot eine Schminkaktion, bei der die Teilnehmenden unter fachlicher Anleitung eigene Gestaltungsideen entwickeln und teilweise auch gegenseitig umsetzen konnten.

Die inhaltliche Fragestellung wurde erneut als Einstieg in die künstlerische Arbeit genutzt. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden Unterstützung bei der Gestaltung und Bearbeitung der Planen. Parallel began die Zusammenstellung und Präsentation der entstandenen Arbeiten.

Über beide Veranstaltungstage hinweg entwickelte sich eine intensive und offene Beteiligung. Das Angebot wurde von unterschiedlichen Altersgruppen wahrgenommen; einzelne Teilnehmende nutzten die Möglichkeit, an beiden Tagen mitzuwirken. Die künstlerische Arbeit fand überwiegend unmittelbar auf der Rasenfläche statt und hatte einen deutlich gemeinschaftsbildenden Charakter.

Als abschließendes Ergebnis wurden die entstandenen Arbeiten zu einer öffentlichen Präsentation zusammengeführt und an den vorhandenen Zäunen rund um den Veranstaltungsbereich befestigt. Dadurch wurden die individuellen Beiträge zu einer gemeinsamen, im öffentlichen Raum sichtbaren künstlerischen Installation verbunden.